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Parkplatz ElektroautoGerne würden wir zum Thema Hybridfahrzeuge viel Positives schreiben: Fakt ist aber, dass es ab 01. Januar 2023 für diese Fahrzeuge keine Umweltprämie mehr gibt. Nun wird es für viele Käufer zum Glücksspiel, ob sie ihre bestellten Fahrzeuge noch in diesem Jahr bekommen oder ob für sie die Förderung gänzlich wegfällt. Für Glücksspiel sollte man lieber auf https://casino.netbet.com/de/ setzen und dort sein Glück versuchen, denn ab 2023 können Interessenten von Hybridautos nicht mehr auf die beliebten Prämien setzen.
Die Käufer, die sich für ein Hybrid-Modell entschieden haben, haben es jedenfalls nicht verdient, wenn sie jetzt nicht mehr von den Vorzügen einer Prämie profitieren können. Viele Hersteller versuchen deshalb, noch im Jahr 2022 die Bestellungen auszuliefern. Bleibt uns im Folgenden aber immer noch, einen Blick auf die aktuelle Situation bei den reinen Elektrofahrzeugen zu werfen.

  
Das ändert sich ab Januar 2023
Ab Januar 2023 wird die Förderung der E-Autos, die auch als Umweltbonus bekannt ist, vollkommen geändert. Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung wurde die Änderung vereinbart. So wird die Förderung auf reine Batterieautos beschränkt. Das heißt im Klartext, dass ausschließlich Käufer von batterie- und brennstoffzellenbetriebenen Fahrzeugen den Umweltbonus erhalten. Die Förderung für Plug-in-Hybride hingegen entfällt komplett.
Diese Entscheidung wurde von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck damit begründet, dass die Elektromobilität den Übergang in den Massenmarkt geschafft hat. Das 1-Million-Ziel wurde 2021 erreicht und im Jahr 2022 werde man bereits nah an die zwei Millionen herankommen. E-Fahrzeuge werden also immer beliebter und brauchen in absehbarer Zukunft keine staatlichen Zuschüsse mehr. Es ist auch davon auszugehen, dass das künftige Verbot für Verbrennungsmotoren ebenfalls mit in die Entscheidung eingeflossen ist.

  
Zwar werden die Prämien für reine Elektroautos nicht gestrichen, aber sie werden deutlich gesenkt. Abhängig vom Kaufpreis bekommen E-Autos einen Zuschuss von 3.000 EUR bis 4.500 EUR. Ab Januar 2023 gilt dann, wer ein Fahrzeug erwirbt, dessen Listenpreis bis zu 40.000 EUR beträgt, der erhält einen staatlichen Anteil von 4.500 EUR. Liegt der Nettolistenpreis zwischen 40.000 EUR bis 65.000 EUR, dann bekommt der Käufer noch 3.000 EUR vom Staat dazu.

  
Aktuell allerdings verhält es sich noch so, dass man bis zu 6.000 EUR erhalten kann. Derzeit ist es außerdem so, dass die Autobauer bei der Prämie noch einmal die Hälfte von dem drauflegen, was den staatlichen Anteil ausmacht. Der aktuelle Stand besagt, dass diese Regelung auch weiterhin Bestand haben soll.

  

2023: Änderungen bei der Kaufprämie
Neben der Tatsache, dass sich gleich zu Beginn des Jahres 2023 einiges hinsichtlich der Förderungen für E-Autos ändert, stehen weitere Änderungen ab dem 1. September 2023 an. Zu diesem Zeitpunkt verkleinert sich der Kreis der Antragsberechtigten noch einmal deutlich, es sind dann ausschließlich Privatpersonen für die Prämien berechtigt.

Weitere Streichungen sind dann für den 1. Januar 2024 vorgesehen. Ab diesem Zeitpunkt soll der Umweltbonus für Elektroautos mit hohem Nettolistenpreis komplett entfallen. Das heißt, es gibt keine Prämie mehr für E-Autos mit einem Preis über 45.000 EUR. Zudem werden E-Autos mit einem Nettolistenpreis bis 45.000 EUR nur mit einer Prämie von 3.000 EUR begünstigt.

 

Stichtag für den Antrag auf die Förderung
Derzeit stellt es sich so dar, dass der staatliche Anteil an der Umweltprämie von der Bundesregierung noch bis mindestens 2024 ausgezahlt werden soll. Hierbei ist aber noch völlig unklar, ob die Förderung tatsächlich bis in das Jahr 2024 verfügbar sein wird. Die folgende Regelung der Bundesregierung ist der Grund: Die Regelung besagt, dass die Subventionen nur bis zu einem Betrag von 2,5 Milliarden Euro weiterlaufen sollen.Sobald dieser Wert erreicht ist, sind die Förderungen aufgebracht und es gibt keine weiteren Förderungen mehr. Wer also noch eine Förderung erhalten möchte, der sollte so früh wie möglich einen Antrag stellen. Dann sind die Chancen, eine Umweltprämie gewährt zu bekommen, am höchsten. Allerdings muss man wissen, dass ein solcher Förderantrag erst dann gestellt werden kann, sobald das E-Auto zugelassen ist. Der Zeitpunkt des Kaufs spielt hierbei also keine Rolle. Für die Höhe der Umweltprämie ist der Faktor der Lieferzeit der E-Autos also relevant, denn es gibt einige Modelle, die eine lange Lieferzeit haben. Auch zukünftig bleibt somit das Datum des Förderantrags maßgebend.

  

Was, wenn die Frist verpasst wurde?
Leider stellt es sich so dar, dass, wer die Deadline für die Umweltprämie verpasst hat, keinen rechtlichen Anspruch auf die Prämien hat, da die Richtlinien dieses nicht vorsehen. Geregelt ist die Auszahlung der Förderung nämlich unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit. Im Klartext heißt das, sobald der Maximalbetrag von 2,5 Milliarden Euro erreicht ist, hat kein Käufer eines E-Autos mehr das Recht auf eine Förderung.
Noch aber sieht das BMWK eine Planungssicherheit für batterieelektrische Fahrzeuge. Fast immer liegt die Lieferzeit der Modelle unter 12 Monaten und bis zum 31. Dezember 2023 wird die Fördersystematik aufrechterhalten.

  

Mehrere Förderungen können für E-Autos beantragt werden
Es ist absolut möglich und machbar, den Umweltbonus mit anderen Förderungen zu kombinieren. Bereits seit November 2020 ist diese Regelung in Kraft. Hierzu gibt es eine Erklärung des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), die besagt, dass Käufer dann von insgesamt noch höheren Förderungen profitieren können. Soweit ein Fördermittelgeber eine Verwaltungsvereinbarung mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (MMWi) abgeschlossen hat, können Antragsteller neben dem Umweltbonus eine weitere öffentliche Förderung beantragen.
Weiterhin müssen die unterschiedlichen Förderprogramme ineinandergreifen und sicherstellen, dass die haushalts- und beihilferechtlichen Vorgaben eingehalten werden.
Mit diesen beiden Förderprogrammen kann der Umweltbonus kombiniert werden:
Wirtschaftsnahe Elektromobilität (WELMO) vom Land Berlin
● Klimaschutzoffensive für den Mittelstand von der KfW

 

Fazit: Schnell sein lohnt sich
Da sich die Elektromobilität immer mehr durchsetzt und zum Standard werden soll, ist es nun so, dass die staatlichen Förderungen im Laufe der kommenden Jahre deutlich rückläufig sein werden. Wer also vom Umweltbonus noch in voller Höhe profitieren möchte, der sollte möglichst schnell sein.
Denn auch bei sinkenden Förderungen im kommenden Jahr ist schon jetzt klar: Die Fördertöpfe werden irgendwann leer sein. Wer zu spät kommt, hat hier klar das Nachsehen.