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: Wie Disel und Benziner werden auch Hybridautos mit sehr viel möglichem Zubehör geliefert. Hier sollte jeder schauen, was zu den eigenen Wünschen und Bedürfnissen passt. Bildquelle: @ Isaac Quesada / Unsplash.com

Wer sich ein Hybridfahrzeug zulegt, trifft bereits eine gute Entscheidung. Die meisten Autobesitzer wollen sich jedoch nicht ausschließlich mit der Serien- oder Sonderausstattung zufriedengeben, sondern ihr Fahrzeug noch eigenständig verbessern. Für Hybride gibt es natürlich allerhand Zubehör, das bei diesem Vorhaben hilfreich ist. Ob nun dem Komfort oder der Sicherheit nachgeholfen werden soll, ist unerheblich, denn die Auswahl ist groß, wie auch dieser Artikel zeigt.

  
Zubehör für den Komfort
Gerade bei einem Neuwagen ist der Wunsch groß, ihn auch im Innenraum bestmöglich zu schützen. Der Gedankengang ist gut und richtig, immerhin sollen viele Fahrzeuge an einem bestimmten Punkt wieder veräußert werden und jede noch so kleine Macke am Sitz kann den Verkaufspreis deutlich drücken. Aber wie lässt sich das Fahrzeug schützen und zugleich der Komfort erhöhen?

  • Simple Lösung – Sitzbezüge sind die einfache und recht kostengünstige Lösung, um den Innenraum zu schützen. Sie können mit speziellen Matten und Auflagen kombiniert werden, beispielsweise, damit auch der Hund nach der winterlichen Gassirunde die Spuren des Feldbesuchs nicht auf den Sitzen verteilt. Gab es einst eher Sitzbezüge, deren Komfort übersichtlich war, die dafür aber mit täglicher Neuausrichtung auftrumpften, können Autofahrer heute schier aus dem Vollen schöpfen.
  • Teurere Lösung – auch die Sitze an sich können ausgetauscht werden. Diese Lösung ist natürlich teurer und wesentlich aufwendiger. Wichtig ist, die Originalsitze gut und sorgfältig aufzubewahren, damit sie bei einer Fahrzeugabgabe beigefügt werden können.

Auch Fußmatten gehören mit in diesen Punkt hinein. Selbst für den Kofferraum gibt es längst Schmutzfangmatten und weitere Helfer, die dazu dienen, den Aufbewahrungsraum möglichst sauber zu halten.

  

Zubehör für mehr Sicherheit

Moderne Autos bieten bereits einen sehr hohen Sicherheitsstandard. Ein Hybride ist fast immer mit Kameratechnik und Assistenzlösungen ausgestattet, sodass sich Käufer diesbezüglich keine Sorgen zu machen brauchen. Dennoch gibt es einige Details, die nachgebessert werden können:

  • Reifen – die meisten Autos werden mit eben den vier Reifen ausgeliefert, die bereits montiert sind. Für den Sommer, ganz speziell aber für den Winter, werden hingegen weitere Reifensätze benötigt. Je nach Wohnlage kann sich die Umrüstung auf Allwetterreifen lohnen. In bergigen oder schnee- und eislastigen Gebieten sind Winterreifen praktisch Pflicht.
  • Zusätzliche Wintersicherheit – Schneeketten gehören in einigen Regionen im Winter praktisch mit ins Auto. Auch dieses Equipment erhöht die eigene Sicherheit im Straßenverkehr.
  • Marderschutz – die kleinen Plagegeister sind lästig und richten teure Schäden an. Neben den üblichen Hausmitteln wie Katzen- und Hundehaare im Motorraum oder spezielle Duftstoffe, können Autobesitzer auf echte Abwehrlösungen zurückgreifen. Tipp: In gefährdeten Gebieten ist ein unter das Auto geschobenes Gitter mit Stromlitze stets die beste Wahl.
  • Witterungsschutz – auch ein Hybridautobesitzer hat nicht stets eine Garage oder auch einen Carport zur Verfügung. Während im Winter Abdeckhauben durchaus dem eigenen Komfort dienen, können dickere Hauben und Überziehgaragen auch bei leichteren Unwettern einen schützenden Effekt haben. Sicherlich federt eine Plane keine markanten Hagelbälle ab, doch kleinere Körner kommen nicht direkt mit dem Lack in Berührung und der Einschlag wird durch die Haube gemildert.
    Ein anderer Aspekt der Sicherheit hängt nicht direkt mit dem Auto an sich zusammen, sondern mit der Ausstattung. Vom Werk aus ist beispielsweise ein Verbandskasten enthalten, teilweise auch Warndreiecke oder Sicherheitswesten. Es rät sich, diese Bordmittel einmal genauer zu kontrollieren und gegebenenfalls gegen bessere Versionen auszutauschen. Wenn im Ernstfall die Nervosität auflebt, hilft es nicht, wenn das Warndreieck kompliziert ist.

Weiteres Zubehör: Was gibt es sonst noch?
Rund ums Auto können Besitzer praktisch so viel erwerben, wie es der Geldbeutel nur zulässt. Einige Zubehörteile sind einfach nur sinnvoll, andere erhöhen den Spaß, andere hingegen sind eher den lustigen Gimmicks zuzuordnen. Aber was lohnt sich?

  • Halterungen – zwar haben moderne Autos häufig ihre eigenen Halterungen für Kaffee- und Getränkebecher, nur liegen diese nicht selten unpraktisch oder sind nicht für die eigenen Getränkebecher geeignet. Mit guten Halterungen erhöht ein Autofahrer sogleich den Komfort und schützt den Innenraum vor Kaffeespuren.
  • Notfall – auch der beste Reifen kann einen Defekt aufweisen und muss getauscht werden. Dabei macht es wenig Freude, mit dem bordeigenen Wagenheber zu arbeiten, denn die Hebelwirkung ist weitaus zu schwach, zugleich kippeln die Teile gerne. Die Investition in einen ordentlichen Wagenheber lohnt sich somit grundsätzlich.
  • Unterlage – ein Rollbrett muss nicht unbedingt in den Wagen. Dennoch sollten Autofahrer in eine stabile Plane investieren, damit sie im Fall des Reifenwechsels nicht auf dem schmutzigen Boden knien müssen. Eine günstige, leicht zu verstauende und robuste Lösung sind übrigens Teichplanen.
  • Fangnetz – jeder kennt sie aus dem Taxi, für Hundehalter sind die Netze praktisch ein Muss. Doch auch bei längeren Autoreisen erhöhen die Netze, gespannt hinter den Fahrersitzen oder hinter der Rückbank die eigene Sicherheit, da sie bei einer Vollbremsung Utensilien abfangen.
  • Aufbewahrung – von der Hundetransportkiste bis hin zu Ordnungshelfern im Kofferraum und im Fußraum: Der Markt stellt hervorragende Lösungen vor, die die Sicherheit im Hinterkopf haben und dazu beitragen, ein Auto ordentlich und sauber zu halten.

 
Hybridauto samt Zubehör finanzieren: Welche Möglichkeiten gibt es?
Hybriden sind zwar preislich nicht ganz auf dem Niveau eines reinen Elektroautos, doch geht die Anschaffung rasch bis zum mittleren fünfstelligen Bereich. Die wenigsten Autokäufer haben diese Summe in der Rückhand, die meiste Zeit muss der Wagen finanziert werden. Diesbezüglich gibt es verschiedene Lösungen. Zuerst soll die Art der Finanzierung vorgestellt werden:

  • Ratenfinanzierung – sie lässt sich über eigene Autokredite, einen Bank- oder Händlerkredit realisieren. Die normale Ratenfinanzierung sieht schlichtweg vor, dass monatlich ein fester Betrag zurückbezahlt wird, bis mit der letzten Rate auch der gesamte Kredit abgegolten ist.
  • Sonderfinanzierungen – rund um den Autokauf sind Ballon- und 3-Wege-Finanzierungen durchaus gängig. Beide Kredittypen ähneln sich, denn sie bieten während der Ratenzeit eine sehr niedrige Ratenhöhe, zum Ende der Laufzeit schließt sich bei der Ballonfinanzierung die hohe Schlussrate an, bei der 3-Wege-Finanzierung kann der Autokäufer nun überlegen, ob er eine Schlussrate zahlt, eine Anschlussfinanzierung plant oder den Wagen zurückgibt. Wichtig ist, sich bei diesen Finanzierungstypen nicht von der niedrigen Monatsrate blenden zu lassen, denn sie bedeutet schlichtweg, dass zum Laufzeitende noch ein Großteil der eigentlichen Summe offen ist. Die Finanzierungen helfen zwar beim Autokauf in finanziell schwierigen Lagen, doch sollte zur eigentlichen Rate stets ein Betrag monatlich angespart werden, damit nicht am Ende noch 15.000 Euro aus der eigenen Tasche aufgebracht werden müssen.


Aber wo und wie lässt sich ein Hybridwagen gut finanzieren? Ist auch das Zubehör im Spiel, so eignet sich die Händlerfinanzierung weniger, sofern das Zubehör nicht über diesen als Gesamtpaket geordert wird. Händlerfinanzierungen erweisen sich in Tests übrigens nicht selten als teurer. Auch ein normaler Kredit über die Hausbank wartet mit höheren Zinsen auf, bietet aber bezüglich des Zubehörs mehr Spielraum. 

Günstig sind im Regelfall Kredite für den Autokauf, die online leicht gefunden und verglichen werden können. Wichtig ist hier:

  • Verwendungszweck – es muss speziell ein Autokredit gesucht werden, denn dieser hat bei derselben Kredithöhe geringere Zinskosten als ein herkömmlicher Kredit. Dies liegt an der Tatsache, dass
  • Sicherheitshinterlegung – die günstigen Autokredite (auch bei Händlern und Banken) arbeiten mit dem Auto als Sicherheit. Käufer hinterlegen den Fahrzeugschein bei der Bank und erhalten ihn erst mit der letzten Rate zurück.


Ein Vergleich der Autokredite sollte stets stattfinden. Natürlich ist es auch möglich, Sonderfinanzierungen auf diese Weise gegenüberzustellen, auch wenn sie in den Kreditportalen eher im geringeren Umfang angeboten werden.
Die Fördermöglichkeiten für Hybridautos sind zum Januar dieses Jahres entfallen. Nur noch reine Elektrofahrzeuge werden gefördert.

Das Zubehör sollte auch bei der Finanzplanung mit einbezogen werden. Gerade besondere Ausstattungsmerkmale können die Kosten erheblich beeinflussen. Bildquelle: @ Ibrahim Boran / Unsplash.com 

Fazit – den Hybriden auf den eigenen Bedarf anpassen
Autofahrer sind divers. Die einen leben praktisch in ihrem Auto, was dem Gefährt auch deutlich anzusehen ist. Die anderen hegen und pflegen es und kennen jede Ritze des Innenraums, weil der Staubsauger regelmäßig dort hineingehalten wird. Was viele jedoch gemein haben, ist, dass sie das Auto bestmöglich auf den eigenen Bedarf anpassen wollen. Rund um die komfortable Ausstattung und eine erhöhte Sicherheit gibt es auf dem Markt viele Lösungen. Auch weiteres Zubehör wie Kaffeemaschinen oder Becherhalterungen lassen sich mühelos finden.

  
Die Frage nach der Finanzierung muss dennoch geklärt werden. Autokredite aus dem Internet bieten oft niedrige Zinsen und eine schnelle Bearbeitung, während besondere Finanzierungsformen mit günstigen Monatsraten aufwarten, jedoch eine hohe Schlussrate voraussetzen. Diese darf keinesfalls unterschätzt werden. Ob eine 3-Wege-Finanzierung ratsam ist, wenn am Ende ohnehin absehbar ist, dass nur ein Ratenkredit oder die Abgabe des Fahrzeugs infrage kommen, muss jeder für sich entscheiden. Vorsicht ist bei einer angedachten Abgabe jedoch geboten, denn wie bei Leasingfahrzeugen ist der Fahrzeugbesitzer während der Nutzungszeit nicht vollends frei und muss sich beispielsweise an Kilometervorgaben halten.

 

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