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Lenkrad der Zukunft Quelle: pxhere.com

Immer wieder hören wir über das autonome Fahren und es werden verschiedene Fahrzeugtypen vorgestellt. Auf dem Markt sind bisher aber nur Versionen erhältlich, die gewisse Teile des Fahrens übernehmen können. So gibt es bereits Funktionen wie die Lenkradstabilisierung, den Tempomaten und den automatischen Abstandhalter. Ein kommerzielles Fahrzeug, dass völlig selbstständig fahren kann und keine Hilfe von einem Fahrer benötigt, ist derzeit noch nicht auf den öffentlichen Straßen unterwegs, auch wenn es bereits einige Modelle gibt, die diese Fähigkeiten besitzen. Besonders Unternehmen wie Tesla und ähnliche Hybridhersteller sind an den neuen Technologien interessiert. Doch wann wird autonomes Fahren wirklich straßentauglich?

 

 

Warum nicht einfach selbst fahren?

Handy 5G: pxhere.comFür autonome Fahrzeuge sprechen viele Argumente. Man stellt sich dabei eine Großstadtidylle vor, in der die Technologien gemeinsam mit den Menschen im Einklang funktionieren. Der Bus fährt seine vordefinierte Strecke ganz ohne Fahrer ab und holt seine Passagiere auf die Minute genau ab. Fahrzeuge mit leisen Elektromotoren surren durch die Straßen und kommunizieren dabei mit den Straßenampeln über das „Internet der Dinge“, der Verkehr ist allgemein flüssiger. Durch Stauanalysen wissen Fahrzeuge immer die schnellsten Routen und weichen sich gegenseitig aus, gleichzeitig werden Unfälle vermieden, da die Bordcomputer schneller und effizienter reagieren, als ein Mensch es könnte. Die Fahrt zur Arbeit ist nicht mehr mit Stress verbunden, sondern wird zur Erholung. Müdigkeit auf der Strecke ist keine Gefahr für andere Mitbürger mehr. Sogar ältere Menschen können Autos wieder gefahrlos nutzen und bleiben trotz Sehschwäche weiterhin mobil. Zudem sinken die Preise für Taxis und öffentliche Verkehrsmittel, sodass man diese nicht nur für kurze Strecken in der Stadt nutzen kann, sondern sich auch die längere Fahrt in ländlichere Regionen wieder lohnt. Wie man sieht, gibt es zahlreiche Argumente, die das autonome Fahren befürworten.

 

Schnelleres Internet legt die Weichen
Derzeit schätzt man die autonomen Fahrzeuge noch als zu gefährlich ein, um sie im Straßenverkehr einzusetzen. Das liegt mitunter daran, dass die Bordcomputer der Autos mit dem mobilen Internet verbunden sind. Wer selbst in einer ländlichen Region lebt, weiß, wie schwerfällig der Internetzugang in diesen Arealen sein kann. Natürlich will sich niemand auf die Reaktionsgeschwindigkeit eines Autos verlassen, wenn dasselbe Netzwerk minutenlang laden muss, um eine Internetseite zu öffnen.

 
Das Problem könnte jedoch nun mit dem neuen 5G-Netzwerk gelöst. Sobald ganz Deutschland mit einer guten 5G-Verbindung ausgestattet ist, was höchstwahrscheinlich bis 2022 geschehen soll, sind die ersten Weichen für die neuen Technologien gelegt. Viele verbinden mit dem neuen 5G-Standard aber ganz andere Verbesserungen des Alltags. Sie freuen sich darauf, auf ihrem Smartphone endlich störungsfrei Netflix ansehen zu können oder ohne Verzögerung mit Skype Videotelefonate abzuhalten. Nicht nur benötigt Skype eine Internetverbindung, um Gespräche zu vermitteln, auch will man den Gesprächspartner mittlerweile in HD sehen. Dafür muss eine stabile Verbindung vorhanden sein. Unterhaltungsmedien im Browser werden zudem immer aufwendiger gestaltet und verlangen größere Datenmengen. Wer heute ein Online Casino besucht, findet eine Vielzahl von Spielen mit hervorragenden Grafiken, immersiven Soundeffekten und Animationen. Diese verbesserte Erfahrung muss Hand in Hand mit einer hochwertigen Internetverbindung gehen. Nur mit einer belastbaren Verbindung, welche mit 5G geboten wird, können alltägliche Kommunikations- und Unterhaltungsmedien vollständig genutzt werden. Dass aber auch automatisierte Geräte wie das Smart-Home oder der Bordcomputer des Autos auf das mobile Internet zugreifen, ist vielen Menschen kaum bewusst.

 

Zukunft: Autos kommunizieren miteinander
Wenn sich die autonomen Fahrzeuge erst einmal durchgesetzt haben, kann eine Kommunikation miteinander ebenfalls stattfinden. Dadurch soll ein Netzwerk aus zahlreichen Computern entstehen, die sich gegenseitig verständigen. Autos können sich gegenseitig über ihre Position informieren und damit Abstände besser einhalten (dies wird zusätzlich über Sensoren am Auto gemessen), sich aber auch über Staus und schlechte Fahrbahnverhältnisse informieren. Ampeln werden ebenfalls Teil des „Internets der Dinge“ werden und kommunizieren, in welcher Phase sie sich gerade befinden. Dazu werden regelmäßig Wetterdaten und andere Informationen über die Verkehrslage eingeholt, um die Sicherheit der Fahrer auf einen Höchststand zu bringen. Sieht man sich derzeitige Statistiken an, so wird klar, dass rund 90 % der Unfälle auf ein menschliches Versagen zurückzuführen sind. Das autonome Fahren könnte damit eine enorme Verbesserung bringen und die Straßen für alle Menschen sicherer machen. Die Kombination mit Hybridfahrzeugen ist dabei zukunftsträchtig, da der Computer besonders ressourcensparend fahren und genau berechnen kann, mit welcher Geschwindigkeit die Batterieleistungen am besten genutzt werden können. Gleichzeitig wird an effizienteren Batterien und Systemen gearbeitet, die eine neue Ära der Fahrzeuge einläuten könnten.

 

Wann startet autonomes Fahren?
Mit der Einführung von dem 5G-Standard werden bereits zahlreiche Roboterleistungen verbessert. Dies startet z. B. jetzt schon bei Fertigungsmaschinen, soll aber auch die Automobillandschaft verändern. Laut einer Prognose-Studie soll es wohl trotzdem erst 2040 zur Durchsetzung der autonomen Fahrzeuge kommen. Zwar wird es davor schon autonome Fahrzeuge im öffentlichen Verkehr geben, dies werden jedoch etwa Busse sein, die immer wieder dieselbe Strecke abfahren. Bis man die digitale Infrastruktur für den gesamten Verkehr aufgestellt hat, die Fahrzeuge wirklich ausgereift sind und die meisten Menschen auf die neue Technik umgestiegen sind, wird also noch einige Zeit vergehen. 2040 könnte es jedoch realistisch sein, dass die meisten Menschen nicht mehr selbst am Steuer sitzen.
Die spannende Prognose zeigt ein interessantes Stadtbild, das für die meisten Beteiligten wohl sehr wünschenswert wäre. Endlich bei langen Autofahrten zu entspannen und die Unfallrate stark zu senken, ist ein Traum, der tatsächlich Wirklichkeit werden könnte. Auch ein Vorteil: Endlich würde die leidige Frage obsolet werden, ob Männer wirklich besser am Steuer sind als Frauen. Eine rosige Zukunft!

 

 

 

 

Neuigkeiten

Selbstfahrende Autos

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Nissan e-NV 200 Eiswagen 2019


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ZF 8P Vollhybrid

8P Voll-Hybrid in Parallel-Hybridgetriebe Bauweise von ZFDank eines flexiblen Baukastensystems ist das neue 8-Gang-Automatgetriebe von ZF für alle Anforderungen gerüstet: Es deckt mit einer Baureihe einen breiten Drehmomentbereich zwischen 300 und 1.000 Newtonmeter ab. Das Basisgetriebe kann je nach Bedarf und Einsatzzweck ergänzt werden: So ergibt sich eine komplette Getriebegeneration mit verschiedenen Varianten 7 vom Hybridgetriebe 8P Vollhybrid bis zum...


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GETRAG 2eDT100

GETRAG 2eDT100 - elektrischer AntriebsstrangDie elektrische Antriebseinheit 2eDT100 der eDRIVE Produktlinie von GETRAG ist speziell für kleine Elektrostadtfahrzeuge entwickelt und bereits in einem Prototypen erprobt. Mit dem Prototypen ist rein elektrisches Fahren bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h  möglich.


Die 2eDT100 zeichnet sich durch eine sehr kompakte Bauweise aus. Elektromotor und Getriebe wurden in einem Gehäuse integriert. Die 48 kg...


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Parallel-Hybrid: Technische Beschreibung

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