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| Tribute HEV 2007 |
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Wird die Fahrt etwas zügiger, schaltet sich der Verbrennungsmotor nahtlos zu. Das 16V-Aggregat mit zwei oben liegenden Nockenwellen steuert 133 PS (bei 6.000/min) und ein maximales Drehmoment von 167 Nm bei 4.250/min bei. Folge: Der Mazda Tribute HEV beschleunigt ähnlich schnell von 0 auf 100 km/h wie ein mit einem rund 200 PS starken V6-Verbrennungsmotor ausgestatteter SUV, verbraucht aber im Stadtverkehr bis zu 75 Prozent weniger Benzin. Oberhalb von 40 km/h – bei voll beladenem Fahrzeug oder bei einem rasanten Ampelstart mitunter auch schon früher – kommt dann zusätzlich der Elektromotor ins Spiel. Beim Bremsen und im Schubbetrieb wird – wie beschrieben – ein Teil der Bremsenergie in die Batterie zurückgeführt.
Das Umschalten zwischen den vier Betriebs-Modi – rein elektrisch, Benzin/Elektro-Betrieb, rein mit Verbrennungsmotor und Aufladen der Batterien – geschieht im Mazda Tribute HEV völlig nahtlos. Lediglich eine Anzeige in der Armaturentafel informiert die Insassen über den augenblicklichen Betriebszustand des Hybridsystems. Der mit serienmäßigem Front- und optionalem Allradantrieb angebotene Mazda Tribute HEV wird von Mazda in den USA in zwei Ausstattungsstufen (Touring und Grand Touring) angeboten. Für das Modelljahr 2008 wurde die gesamte Tribute-Reihe optisch leicht überarbeitet. So erhält auch die zusätzliche Hybrid-Version modifizierte Front- und Heckpartien sowie neue Seitenverkleidungen. 16-Zoll-Leichtmetallfelgen sind ebenso Standard wie Nebelscheinwerfer, elektrisch verstellbare Außenspiegel und eine Heckklappe mit separat öffnendem Fenster.
Der Mazda Tribute HEV ist seit Mitte des Jahres (als 2008er-Modell) auf den nordamerikanischen Markt verfügbar. Eine Markteinführung in Europa ist derzeit nicht vorgesehen. „Schon heute erfüllen alle von Mazda in Nordamerika angebotenen Modelle entweder die LEV (Low Emission Vehicle) oder ULEV (Ultra Low Emission Vehicle) Norm“, betont Robert Davis, Senior Vice President für Forschung, Entwicklung und Qualität, Mazda North America. „Der Tribute HEV ist der nächste Baustein einer konsequent verfolgten Umweltstrategie.“
Der 2,3 Liter große Vierzylinder-Benziner der MZR-Serie leistet 133 PS bei 6.000/min. Das DOHC-16V-Triebwerk arbeitet nach dem Atkinson-Zyklus – eine Ventilsteuerung, bei der die Einlassventile erst sehr spät schließen und dadurch ein Teil des Gemischs wieder in den Ansaugtrakt befördert wird. Dieses Verfahren verbessert den Wirkungsgrad, hat aber den Nachteil eines relativ geringen Drehmoments im unteren Drehzahlbereich. Als Teil eines Hybridantriebs kann dieses Handikap jedoch durch einen Elektromotor wieder egalisiert werden.
Das Paket der 330 Volt Nickel-Hydrid-Batterien speichert elektrische Energie und ist - bestens gegen Schmutz und Feuchtigkeit versiegelt - im Kofferraumboden untergebracht. Eine elektronische Steuereinheit regelt das Aufladen der Batterien, die „Drive Assist“-Funktion und das Wiederanlassen des Motors nach dem Stillstand an einer Ampel oder vor einer Bahnschranke. Er schaltet den Verbrennungsmotor - wenn sinnvoll - im „Gleitbetrieb“ aus und wandelt den E-Motor zum Generator, um die beim Bremsen nutzlos verpuffende Energie aufzufangen (Rekuperation) und ins System einzuspeisen.
Quelle: Mazda |