Hybrid-Autos.info

Foto mittel

5. März 2019. Nissan hat heute auf dem Genfer Automobilsalon (bis 17. März 2019) den Nissan IMQ vorgestellt, ein Technologie- und Design-Konzept für die kommende Generation von Crossover-Fahrzeugen.

 

Das Konzeptfahrzeug verbindet japanisches Design mit moderner, am Menschen orientierter Technik und den Innovationen der Zukunftsvision Nissan Intelligent Mobility. Sein markantes Styling unterstreicht die Rolle von Nissan als Pionier im Crossover-Segment – und zeigt, wie Crossover-Modelle in Europa künftig aussehen könnten.

 

Herzstück des IMQ ist die nächste Generation des Nissan e-Power Systems, ein elektrischer Antrieb, der mit direkter und gleichmäßiger Beschleunigung überzeugt. Dabei handelt es sich um eine Weiterentwicklung der e-Power Technologie, die Nissan aktuell in den Modellen Note und Serena in Japan mit sehr großem Erfolg anbietet. Im IMQ entwickelt das System 250 kW Leistung und 700 Nm Drehmoment, die über ein neues Allradsystem präzise an die einzelnen Räder weitergeleitet werden.

 

Nicht nur das e-Power System liefert Einblicke in die Technologie-Vision von Nissan. An Bord ist auch ein weiterentwickelter Prototyp des Fahrerassistenzsystems ProPILOT mit verbesserten autonomen Fahrfähigkeiten. Die im Januar auf der CES in Las Vegas präsentierte Invisible-to-Visible Technologie kommt ebenfalls im IMQ zum Einsatz.

 

Außen- und Innendesign verschmelzen

Foto1 mittel

Mit seinen äußeren Abmessungen platziert sich der IMQ im Herzen des europäischen C-Crossover-Segments. Das klare Außendesign scheint mit dem Interieur zu verschmelzen – ein Eindruck, den der wie eine einzige durchgängige Oberfläche wirkende Dachaufbau unterstreicht.

 

Der IMQ zeigt eine mutige neue Richtung in der Designentwicklung von Nissan. Das Markenemblem ist subtiler in den V-förmigen Kühlergrill integriert, der vertikal in die Motorhaube und horizontal in den Stoßfänger übergeht. Verchromte Kanten an der Motorhaube und die erhabenen Radhäuser fallen besonders ins Auge.

 

Am Heck optimieren vertikale Luftleitelemente die Aerodynamik. Sie entspringen einer besonders schlanken Interpretation der markentypischen bumerang-förmigen Rückleuchten. Die einteilige Heckklappe spannt sich bis unter die hinteren Radhäuser. Dadurch ähnelt das Heck der Frontgestaltung. Bei genauerem Hinsehen zeigen sich auf den dunkleren unteren Karosserieteilen dreidimensionale Lamellen, die an traditionelles japanisches Design erinnern und sich um das gesamte Fahrzeug ziehen.

 

Komplettiert wird das Außendesign von 22 Zoll großen Leichtmetallfelgen mit speziellen Bridgestone Connect Reifen, die Daten zu Radlast, Reifendruck, Temperatur und Profiltiefe an den Fahrer und an die Fahrzeugsteuerung übermitteln. Dadurch kann der IMQ die Arbeitsweise seiner Sicherheitssysteme dem Reifenzustand anpassen.

 

Foto3 mittel

Das japanische Designthema – verbunden mit modernster Technik – setzt sich im Innenraum fort. Die gegenläufig öffnenden Türen geben den Weg in ein ebenso futuristisches wie geräumiges Interieur mit vier Einzelsitzen frei. Das Lamellen-Motiv des Außendesigns findet sich am Boden, an den Türverkleidungen und im oberen Bereich der Sitzlehnen wieder. Den vorderen Bereich des Interieurs dominiert die Armaturentafel in der für Nissan typischen Tragflächen-Optik. Die Mittelkonsole erstreckt sich bis in den Fond. Die Sitze sind mit einem zweifarbigen und dreidimensionalen Stoff bezogen, dessen laser-geschnittenes geometrisches Design an japanische Kumiko-Holzarbeiten erinnert. Das gleiche Muster findet sich auf der Instrumententafel, an den Türverkleidungen, an der Kofferraumabdeckung sowie als Metalloberfläche an den Sitzlehnen.

 

Futuristische Steuerung für ein ultimatives Fahrerlebnis
Das komplette Interieur des IMQ rückt den Fahrer in den Mittelpunkt. Dies zeigt sich vor allem an der Bedienschnittstelle, die von einem 33 Zoll großen, in die Instrumententafel eingebetteten Bildschirm dominiert wird. Im Ruhezustand ist er völlig schwarz; zum Leben erweckt, zeigt er den Status des e-Power Antriebs und andere Fahrzeuginformationen an. Hinter dem Bildschirm stets sichtbar sind weitere schwarze Lamellen.

 

Ein zweiter, kleinerer Bildschirm oberhalb der Mittelkonsole beherbergt den virtuellen persönlichen Assistenten des IMQ. Er übernimmt Funktionen wie die Navigation und verbessert damit das Fahrerlebnis. Das ergonomisch geformte Lenkrad ermöglicht eine entspannte Sitzposition, ohne die Sicht auf die Instrumente zu beeinträchtigen. Schaltwippen mit angenehm weicher Oberfläche sind hinten am Lenkrad angebracht.

 

Ein Schaufenster für neue Technologien

Foto2 mittel

Der Nissan IMQ ist mit der neuen I2V ("Invisible-to-Visible")-Technik ausgestattet: einer 3D-Schnittstelle, die die reale mit der virtuellen Welt verbindet. Die von Nissan entwickelte Plattform trägt zu Vertrauen, Sicherheit und Fahrspaß bei, indem sie den Insassen Dinge zeigt, die normalerweise nicht sichtbar sind: Gründe für Staus, alternative Routen für ein entspanntes Reisen oder was hinter der nächsten Kurve liegt. Wer alleine unterwegs ist, freut sich womöglich sogar über die Gesellschaft eines virtuellen Mitfahrers in Form eines dreidimensionalen Avatars.

 

Umgesetzt wird diese Plattform mit Hilfe der Nissan Omni-Sensorik. Sie verbindet den IMQ mit Informationen aus der realen und der virtuellen Welt und verschafft Fahrer und Mitfahrern ein mit Elementen aus beiden Wirklichkeiten angereichertes Erlebnis.

 

Foto4 mittel

Auch das Bekenntnis von Nissan zu einer fahr-autonomen Zukunft unterstreicht der IMQ. Das Fahrerassistenzsystem ProPILOT kommt in einer weiterentwickelten Prototypen-Variante zum Einsatz, die den Fahrer in Städten und auf Autobahnen unterstützt. Sensoren, Radar und Kameras rund um das Fahrzeug können Straßen, Verkehr und Signale interpretieren und damit eine sichere und souveräne Fahrt gewährleisten.

 

"Das Design des IMQ verbindet moderne und traditionelle japanische Einflüsse und zeigt, was möglich ist, wenn künftige Crossover mit Innovationen der Nissan Intelligent Mobility ausgestattet werden", sagt Alfonso Albaisa, Senior Vice President für Design bei Nissan. "Interieur und Außendesign gehen beim IMQ nahtlos ineinander über und zeigen, wie die dritte Generation von Nissan Crossover-Modellen in Europa aussehen könnte."

 

 

 

Technische Daten


 

 

E-Maschine   
Bauart-- 
Dauerleistung250 / 340[kW] / [PS]
Maximalleistung (10s)--/--[kW] / [PS]
Nenndrehzahl--[1/min]
Maximales Drehmoment / Drehzahl700 / --[Nm] / [1/min]
Nennspannung--[V]

 

 

 

 

 

Elektrischer Energiespeicher  
Bauart  
Energieinhalt--[kWh]
Nennspannung--[V]
Zellen / Module-- / --[--] / [--]
Maximale Leistung--[kW]
Gewicht--[kg]

 

 

 

 

 

Abmessungen  
Länge4.558[mm]
Breite1.940[mm]
Höhe1.560[mm]
Radstand--[mm]
cW-Wert--[--]
Querschnittsfläche--[m2]

 

 

 

 

 

Gewicht  
Leergewicht (nach EU)--[kg]
Zulässiges Gesamtgewicht--[kg]
Zulässige Anhängelast (gebremst/ungebremst)--[kg] / [kg]

 

 

Fotos

 


 

Foto gross

Foto1 gross

Foto3 gross

Foto2 gross

Foto4 gross

 

Quelle: Nissan

Neuigkeiten

Hybridautos als alternative billige Mietwagen

Toyota Love Hybrid 2019

Die Entwicklung der Hybridautos ist in vollem Gange. Das Augenmerk des Fortschritts liegt dabei auf zwei Themen: Die Autos sollen mehr Meter schaffen bei geringem Leistungsaufwand und die Natur schonen. Im Bereich der Touristik und Autorundreisen ein ambitioniertes Vorhaben.

 
Die Forschung nach einer schadstoffarmen Variante für Fahrzeuge ist im stetigen Fortschritt. Mit der Erfindung der Elektroautos hat die...


Weiterlesen ...
Elektroautos finanzieren: Diese Möglichkeiten haben Käufer

Foto mittel

Elektroautos sind Bestandteil der mehrere Säulen umfassenden Antwort auf die Frage nach der Lösung großer Themen wie den Klimawandel oder die Endlichkeit fossiler Brennstoffe. Dass erst um die 60.000 Fahrzeuge – inklusive Hybrid-Modelle – auf deutschen Straßen unterwegs sind, ist ebenso erschreckend wie die bundesweit gerade mal 5000 Aufladesäulen. Es sind, neben der Vergleichsweise geringen Reichweite,...


Weiterlesen ...
Citroën Ami One 2019

Foto mittel

Die Marke Citroën enthüllt auf dem Genfer Automobilsalon zwei Weltpremieren: Das Ami One Concept ist eine urbane, rein elektrisch angetriebene Mobilitätslösung, die exakt auf die Kundenbedürfnisse und die zukünftigen Herausforderungen in den Städten zugeschnitten ist. Dagegen steht das komfortable SpaceTourer The Citroënist Concept – zusammen mit dem Fahrrad „Rider The Citroënist by Martone“ – für grenzenlose...


Weiterlesen ...
Kymco Supernex 2019

Foto mittel

KYMCO präsentierte dort nun die SuperNEX, ein neues Superbike mit Elektroantrieb.

 

Die Zeitschrift MOTORRAD berichtet:

"Elektrisch angetriebene Sportmotorräder stoßen bei vielen Bikern (noch) auf Ablehnung. Zu weit sind sie von aktuellen Verbrennern entfernt. Kymco versucht mit seiner Studie SuperNEX diese Lücke zu verkleinern.

 

Dazu setzen die Taiwanesen auf einen - laut Hersteller - angemessenen, künstlich...


Weiterlesen ...
Volvo Polestar 2 2019

Foto mittel

Köln. Polestar, die elektrische Performance-Marke, enthüllt im Rahmen einer weltweit live gestreamten Online-Weltpremiere ihr zweites Modell: Der neue Polestar 2 ist ein rein elektrisch angetriebenes Kompaktmodell, das ein breiteres progressives Publikum für elektrische Hochleistungsfahrzeuge begeistern soll. Es bringt avantgardistisches Design und ein einzigartiges Kundenerlebnis in das Premium-Kompaktsegment...


Weiterlesen ...

Rund um die Technik

GETRAG 1eDT160

GETRAG 1eDT160 - Elektrischer AntriebsstrangDie elektrische Antriebseinheit 1eDT160 ist das neueste Produkt aus der eDRIVE-Linie von GETRAG. Mit der 1eDT160 lässt sich ein konventioneller Fahrzeugtyp auf einfache Weise zu einem Mild- oder einem Voll-Hybrid Fahrzeug erweitern. Damit lassen sich Verbrauchsvorteile von bis zu 20 % gegenüber einem konventionellen Antrieb realisieren. Auch rein elektrisches Fahren ist mit diesem Antriebsstrang mit guter...


Weiterlesen ...
Porsche Zukunft Batterie 2017

Bauplan eines Erfolgsmodells
Die Elektrifizierung von Fahrzeugen stellt Ingenieure und Wissenschaftler vor neue Herausforderungen. Mehr noch als dem Elektromotor kommt dem Batteriesystem eine Schlüsselrolle zu. Die heute am weitesten verbreitete Technologie ist die wiederaufladbare Lithium-Ionen-Zelle.

Ihr Funktionsprinzip ermöglicht verschiedene Aufbauformen und Eigenschaften. Nur mit der genauen Kenntnis von...


Weiterlesen ...
Stromtankstelle

Stromtankstelle von Technic GerätebauElektrofahrzeuge wie Elektrofahrräder, Elektroroller und Elektrokleinfahrzeuge sind heute bereits stark im Kommen und die Anzahl der Stromtankstellen in Österreich nimmt stetig zu. Diese Form der Energieversorgung ermöglicht Unabhängigkeit von der teuren und politisch beeinflussten Ware Erdöl.

 

Die Stromtankstelle der Technic Gerätebau GmbH nutzt ein eloxiertes Strangpressprofil Aluminium Gehäuse. Die...


Weiterlesen ...