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Die nachfolgende Abbildung zeigt den schematischen Aufbau einer elektrisch erregten Innenläufer Synchronmaschine mit Schleifringen. 
Elektrisch erregte Synchronmaschine

 Quelle: Continental

 

Anstellle von Permanentmagneten im Rotor kann bei einer Synchronmaschine auch eine im Rotor integrierte Spule genutzt werden, um ein magnetisches Feld zu erzeugen. Der notwendige Strom für die Rotorspule wird dabei z.B. über Schleifbürsten bzw. Schleifringe übertragen. 

Die Stückzahlkosten der elektrisch erregten Synchonmaschine sind im Vergleich zu permanenterregten Synchonmaschinen geringer, da die teuren Seltenerd-Magnetmaterialien wie Neodym-Eisen-Bor oder Samarium-Kobalt durch vergleichsweise kostengünstige Kupferwicklungen ersetzt werden können. In dem für die Ansteuerung der E-Maschine notwendigen Pulswechselrichter muss allerdings zusätzlich der Erregerstrom für den Rotor erzeugt werden. Dies verursacht Kosten für Steckverbinder, Kabel und den notwendigen Schaltungsaufbau.
 

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