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| NECAR5 2000 |
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Dieses Fahrzeug ist ein Prototyp. Es kann nicht gekauft werden!
Der Ballard Mark 900-Stack ist bereits auf eine Produktion in größeren Stückzahlen ausgelegt. Neues gibt es bei der Kühlung, die bislang noch empfindlich war gegen tiefere Temperaturen. Dank eines neu entwickelten Kühlmittels auf Ethylen-Glykol-Basis ist das Antriebssystem nun auch frosttauglich und startklar selbst bei eiskaltem Winterwetter. Ähnlich wie früher der Dieselmotor braucht das System noch eine Aufheizzeit, bis die Arbeitstemperatur erreicht ist. Zusammen mit dem neuen Kühlmittel sorgt jedoch eine Batterie dafür, dass NECAR 5 auch bei niedrigen Außentemperaturen schnell losfahren kann. Ein positiver Nebeneffekt: Durch Bremskraft-Rückgewinnung senkt die Batterie den Kraftstoffverbrauch.
Komfort bietet NECAR 5 als Elektroauto ohnehin: Er braucht keine Gangschaltung, sondern nur eine einstufige Übersetzung und den Parkmodus; Ölwechsel gehören der Vergangenheit an. Mit den Systemparametern von NECAR 5 wie flüssigem Kraftstoff, der leicht flächendeckend ver- fügbar sein könnte, kompakter, effizienter Reformer-Technologie, emissionsfreier Brennstoffzelle als Energiewandler mit hohem Wirkungsgrad und geräuscharmem Elektroantrieb bietet ein Brennstoffzellen- Fahrzeug diesen Zuschnitts die fahrzeugtechnische Basis für eine neue Dimension des Individualverkehrs – unter der Voraussetzung weiterer Volumenminimierung und Kostensenkung des Gesamtsystems auf ein wettbewerbsfähiges Niveau.
Um die Leistungsfähigkeit von NECAR 5 unter Beweis zu stellen, wurde der Wagen im Dezember 2001 auf den Highways No. 1 und 101 in Kalifornien einer ersten Langstrecken-Prüfung unterzogen, die mit einem neuen Rekord endete: 1111 Kilometer in zwei Tagen. Bei dieser Rekordfahrt wurde eine tägliche Betriebszeit von rund 13 Stunden erreicht, die der Wagen ohne nennenswerte Probleme bewältigte. Es war die bis dato längste Testfahrt, die ein methanolbetriebenes Brennstoffzellen-Fahrzeug absolvierte. Damit hatte die Antriebs-Technik von NECAR 5 mit klassisch nachzutankendem Kraftstoff die in sie gesetzten Erwartungen in einem ersten größeren Ansatz erfüllt. Weitere Langstreckenfahrten standen im Testprogramm, bei denen vor allem die Bewältigung schwieriger topographischer und klimatischer Gegebenheiten im Vordergrund standen.
Quelle: DaimlerChrysler |