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Im unteren
Prinzipbild ist ein serieller
Hybrid Antriebsstrang dargestellt. Ein
serielles Hybridfahrzeug verfügt über einen beliebigen
Verbrennungsmotor (1.), einen Elektromotor (4.) der direkt
mit dem Verbrennungsmotor verbunden ist und einen
Elektromotor (5.) der an ein
Getriebe/Differential (3.) angebunden ist. Eine
Hochleistungsbatterie (7.) stellt in manchen Betriebsmodi die nötige Energie für
die Leistungselektronik (6.) zur Verfügung, die damit die
Elektromotoren (4., 5.) betreibt. Der Verbrennungsmotor in einem seriellen Hybridfahrzeug hat keine mechanische Verbindung zu den Antriebsrädern, stattdessen wird er in einem sehr guten Wirkungsgradbereich betrieben und treibt somit die E-Maschine 1 (4.) an, die ständig als Generator arbeitet. Die somit erzeugte elektrische Energie wird dann an die E-Maschine 2 (5.) weitergeleitet. Diese zweite E-Maschine ist der eigentliche Fahrzeugantrieb. |
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Möchte man beispielsweise ein Fahrzeug mit einer Antriebsleistung von 50 kW antreiben, so muss die E-Maschine 2. diese Leistung zur Verfügung stellen können. Damit diese Leistung dauerhaft abgerufen werden kann, muss die E-Maschine 1 diese Leistung plus Wirkungsgradverluste ständig erzeugen, das heisst, die E-Maschine 1 sollte über eine Generatorleistung von wenigstens 55kW verfügen. Der Verbrennungsmotor wiederum liefert die nötige Leistung für die E-Maschine 1 im Generatorbetrieb, deshalb muss der Verbrennungsmotor ca. 60 kW Leistung dauerhaft zur Verfügung stellen können. Generell muss ein serieller Hybrid somit mehr als die dreifache Antriebsleistung verbauen, um fahren zu können. Die lange Wirkungsgradkette von der im Kraftstoff gespeicherten Energie bis zur erzeugten Bewegungsenergie bedeutet einen schlechten Gesamtwirkungsgrad des Systems.
Allgemeine Prinzipskizze eines Seriell Hybridfahrzeugs:
Quelle: Hybrid-Autos.Info
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