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Höhere
Verbrauchseinsparungen bei Überland- und Autobahn-Fahrten. Im
Gegensatz zu anderen Hybrid-Konzepten, die ihre Vorteile im
wesentlichen im Stadtbetrieb ausspielen, bietet das von Porsche
bevorzugte System die Möglichkeit, bis zu einer Geschwindigkeit von
120 Kilometer pro Stunde ohne den Verbrennungsmotor zu gleiten.
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Mit
dem Parallel-Full-Hybrid lassen sich Beschleunigung und Elastizität
nochmals deutlich verbessern. Das Konzept passt somit hervorragend zur
Philosophie von Porsche, außergewöhnliche Fahrleistungen bei
gleichzeitig höchster Effizienz anzubieten.
Der Parallel-Full-Hybrid besteht aus
Verbrennungsmotor, Elektro-Maschine und Batterie. Diese Komponenten werden
über einen so genannten Hybrid-Manager koordiniert, der alle Fahr- und
Energie-Informationen enthält sowie die Elektro-Maschine und den
Verbrennungsmotor in jeder Fahrsituation verbrauchsoptimal ansteuert. Für
den Hybrid-Manager müssen rund 20.000 Datenparameter definiert werden.
Zum Vergleich: Für eine herkömmliche Motorsteuerung genügen 6.000
Parameter.
Die
Batterie des Systems wird in der Reserveradmulde des Cayenne
untergebracht. Sie besteht aus 240 Zellen, die für eine Spannung von 288
Volt sorgen. Die Batterie arbeitet mit einer Leistung von 38 Kilowatt und
speichert die Energie, die während des Fahrens durch das rekuperative
Bremsen und durch die verbrauchsoptimierende Lastpunktverschiebung des
Verbrennungsmotors geladen wird. Die so gewonnene Energie kann genutzt
werden, um ohne den Verbrennungsmotor ausschließlich mit der
Elektro-Maschine zu fahren oder den Verbrennungsmotor im Betrieb zu
unterstützen. Bei der Hybrid-Technologie sind weitere
Herausforderungen zu meistern. Bei einem herkömmlichen Fahrzeug sind
unter anderem die Servolenkunterstützung und der Bremskraftverstärker
vom laufenden Verbrennungsmotor abhängig. Für den Hybrid-Antrieb wurde
die Lenkung und die Unterdruckpumpe für den Bremskraftverstärker
elektrifiziert und die mechanische Ölpumpe des Automatikgetriebes durch
eine elektrische Ölpumpe ersetzt. Erstmals in dieser Fahrzeugklasse setzt
Porsche eine elektro-hydraulische Lenkung ein, die die Porsche-typische Präzision
bietet.
Der Firmengründer Professor Ferdinand Porsche
entwickelte bereits im Jahre 1900 den Lohner-Porsche “Mixte“, der
neben einem Verbrennungs- auch einen Elektromotor besaß und Energie in
einer Batterie zwischenspeichern konnte. Angetrieben wurde das Fahrzeug
von einem Vierzylindermotor, der direkt mit einem 80 Volt-Dynamo gekuppelt
wurde. Der Generator lieferte den Strom für die in den Vorderrädern
eingebauten Radnaben-Elektromotoren. Das Fahrzeug war sozusagen das erste
serienmäßige Auto mit Hybrid-Antrieb.
Quelle: Porsche |
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