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Damit stellt Peugeot das enorme Potenzial dieses Antriebskonzepts eindrucksvoll unter Beweis. Mit dem 308 HybridHDi entwickelt Peugeot das Konzept des Diesel-Hybrids bis zur geplanten Serienreife weiter. Gegenüber dem Anfang 2006 vorgestellten Versuchsträger 307 HybridHDi zielen die beim 308 HybridHDi erreichten Verbesserungen vor allem auf die Übertragung der Hybridtechnik in die Struktur des neuen 308 und die Anpassung auf zukünftige Abgasnormen in Europa. Besondere Aufmerksamkeit widmeten die Ingenieure dem Hybrid-Antrieb. So konnte der Anteil der spezifischen Bauteile gegenüber dem vorherigen Konzeptfahrzeug um rund 30 Prozent reduziert werden. Der 308 HybridHDi zeigt somit bereits eine seriennahe Konfiguration, bei der die Leistung der Antriebseinheit bei unverändert maßvollen Verbrauchswerten noch gesteigert werden konnte.
Angetrieben wird der 308 HybridHDi, der auf der IAA in einer fünftürigen Version gezeigt wird und bereits der Abgasnorm Euro5 entspricht, von einem 80 kW (109 PS) starken Dieselmotor und einem im Dauerbetrieb 16 kW (22 PS) starken und 80 Nm leistenden Elektromotor (Permanentmagnet-Synchronmotor/PMSM). Die Gesamtleistung von 96 kW entspricht nahezu der Leistung des 308 HDi FAP mit 2,0 Liter Hubraum und 100 kW (136 PS). Der Parallel-Hybrid-Antriebsstrang ist mit einem automatisierten Sechsgang-Schaltgetriebe (BMP6) gekoppelt. Die Nickel-Metallhybrid-Batterie (Ni-MH) der jüngsten Generation liefert 200 Volt Spannung und ist in der Reserveradmulde untergebracht - dadurch geht kein zusätzlicher Platz im Kofferraum verloren. Selbstverständlich verfügt auch der 308 HybridHDi über ein Rußpartikelfiltersystem FAP. Während die allgemeinen Fahrleistungen des 308 HybridHDi denen eines vergleichbaren 308 HDi FAP entsprechen, ist der HybridHDi bei der Durchzugskraft klar überlegen: Für eine satte Zwischenbeschleunigung wird der Dieselmotor durch den Elektromotor unterstützt, der kurzzeitig für bis zu 23 kW (32 PS) mehr Leistung und 130 Nm mehr Drehmoment sorgt. Im Schubbetrieb oder beim Bremsen gewinnt der 308 HybridHDi die Bewegungsenergie zurück und nutzt sie zum Aufladen der Batterien. Über eine spezielle Taste kann der vollelektrische ZEV-Betrieb (Zero Emission Vehicle) aktiviert werden. Dabei wird der Verbrennungsmotor erst bei kräftiger Beschleunigung oder bei hohen Geschwindigkeiten dazu geschaltet. Der ZEV-Modus eignet sich ideal für Stadtfahrten, weil bei dieser Betriebsart keinerlei Schadstoff- oder Lärmbelastung verursacht werden. Im ZEV-Modus reicht die Ladung der Batterien für eine Strecke von rund drei Kilometer. Mit dem Drehen des Zündschlüssels wird der Verbrennungsmotor zunächst noch nicht gestartet, sondern nur das System in Bereitschaft versetzt. Wird im Automatikmodus das Gaspedal betätigt, setzt sich das Fahrzeug mit Hilfe des Elektromotors in Bewegung. Das Zu- und Abschalten des Verbrennungsmotors erfolgt über die "Stopp und Start"-Funktion. Je nach Fahrsituation regelt die Power Train Management Unit (PTMU) die Betriebsart der Antriebseinheit. Der Fahrer wird auf Wunsch über einen sieben Zoll großen Multifunktions-Farbbildschirm im Format 16:9 in Echtzeit über den jeweiligen Fluss der Energieströme informiert. Angezeigt wird auch der Ladezustand der Batterien und die von den einzelnen Motoren abgerufene Leistung. Quelle: Peugeot |
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