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Wasserstoff- und Kreiskolbenmotor gehören für
Mazda seit 15 Jahren zusammen. Schon die Konzept- Studie HR-X, die Mazda
1991 anlässlich der Tokyo Motor Show vorstellte, kombinierte den Kreis-
kolbenmotor mit der Verbrennung von Wasserstoff. Der Mazda RX-8 Hydrogen RE ist die logische Folge der stetigen und intensiven Arbeit mit einer ganzen Reihe wasserstoffgetriebener Prototypen seit den frühen neunziger Jahren. |
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Das neue „Dual-Fuel-System“ ermöglicht somit wechselweise den Gebrauch von Wasserstoff oder Benzin in einem Motor und erhöht dadurch die Alltagstauglichkeit des Wasserstoffantriebs. Durch diese Alltagstauglichkeit war es Mazda möglich, zu Beginn dieses Jahres erste Fahrzeuge an Leasingkunden aus Verwaltung und Industrie auszuliefern. Diese Art der Nutzung liefert Mazda wertvolle Erkenntnisse für die weitere Entwicklung wasserstoffgetriebener Fahrzeuge.
Obwohl der Wasserstoff-Kreiskolbenmotor im Zentrum der Entwicklung bei Mazda steht, hat das Unternehmen parallel immer auch Brennstoffzellen-Fahrzeuge erforscht und weiterentwickelt. Brennstoffzellen, die ihre elektrische Energie aus der chemischen Reaktion von Wasserstoff und dem Sauerstoff der Umgebungsluft erzeugen, sind effizienter als Motoren, die Wasserstoff verbrennen. Der in der Brennstoffzelle erzeugte Strom wird über Elektromotoren direkt zum Antrieb genutzt. Als Abfallprodukt entsteht nur Wasser. Im Verbrennungsmotor wird Wasserstoff wie Benzin in einer Brennkammer explosionsartig verbrannt und treibt damit den Rotor des Kreiskolbenmotors an. Auch hier entsteht als Abfallprodukt Wasser. Akihiro Kashiwagi, der Leiter der Wasserstoff-Motorenentwicklung bei Mazda, sieht hier einen der Vorteile der Wasserstoffverbrennung. „Der Wasserstoff-Kreiskolbenmotor ist strukturell eng mit einem Benzinmotor verwandt. Folglich ist er ähnlich günstig herzustellen und zu unterhalten“, erläutert der Techniker. „Gerade in der Anfangszeit der Wasserstoffantriebe bietet der Wasserstoff-Wankel mit dem innovativen Dual-Fuel-System erhebliche Vorteile gegenüber der Brennstoffzelle. Unter normalen Umständen fährt der Wagen emissionsfrei mit Wasserstoff. Durch die Möglichkeit, alternativ auch Benzin zu verbrennen, steigt der Nutzwert, weil man auch abseits des noch dünnen Wasserstoff-Tankstellennetzes unterwegs sein kann. Diese Möglichkeit bietet eine Brennstoffzelle nicht,“ so Kashiwagi weiter. Lesen Sie hier Teil 2 der Beschreibung Quelle: Mazda |
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