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| 308 Hybrid HDi 2007 |
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Den nächsten Schritt zu einer noch größeren Umweltverträglichkeit und Akzeptanz des Dieselmotors demonstriert auf der IAA in Frankfurt das Concept-Car 308 HybridHDi. Voraussichtlich im Jahr 2010 wird der 308 als erstes Fahrzeug der Marke mit diesem innovativen Antriebskonzept auf den Markt kommen, das die exzellente Sparsamkeit eines HDi FAP-Motors mit der Kraft und Emissionsfreiheit eines Elektromotors koppelt. Die Diesel-Hybrid-Technik stellt somit einen weiteren wichtigen Schritt zur Verringerung des Kraftstoffverbrauchs dar. Bei gleicher Leistungsentfaltung reduziert der HybridHDi im Vergleich zu herkömmlichen Selbstzündern die Verbrauchs- und Emissionswerte um mehr als ein Drittel.
Dieses Fahrzeug ist ein Prototyp. Es kann nicht gekauft werden!
Mit einem Durchschnittsverbrauch von nur 3,4 Liter Dieselkraftstoff auf 100 Kilometer und einem CO2-Ausstoß von nur 90 g/km liegt der 308 Hybrid HDi um 38 Prozent unter den Werten eines 308 HDi mit vergleichbarer Leistung. Im innerstädtischen Verkehr - wo der Anteil des Elektromotorenbetriebs besonders hoch ausfällt - beträgt der Kraftstoffverbrauch sogar nur 3,0 Liter Diesel, was einen CO2-Ausstoß von nur 80 g/km bedeutet - das entspricht einer Einsparung von 58 Prozent gegenüber dem Referenzmodell.
Während die allgemeinen Fahrleistungen des 308 Hybrid HDi denen eines vergleichbaren 308 HDi FAP entsprechen, ist der HybridHDi bei der Durchzugskraft klar überlegen: Für eine satte Zwischenbeschleunigung wird der Dieselmotor durch den Elektromotor unterstützt, der kurzzeitig für bis zu 23 kW (32 PS) mehr Leistung und 130 Nm mehr Drehmoment sorgt. Im Schubbetrieb oder beim Bremsen gewinnt der 308 Hybrid HDi die Bewegungsenergie zurück und nutzt sie zum Aufladen der Batterien. Über eine spezielle Taste kann der vollelektrische ZEV-Betrieb (Zero Emission Vehicle) aktiviert werden. Dabei wird der Verbrennungsmotor erst bei kräftiger Beschleunigung oder bei hohen Geschwindigkeiten dazu geschaltet. Der ZEV-Modus eignet sich ideal für Stadtfahrten, weil bei dieser Betriebsart keinerlei Schadstoff- oder Lärmbelastung verursacht werden. Im ZEV-Modus reicht die Ladung der Batterien für eine Strecke von rund drei Kilometer.
Mit dem Drehen des Zündschlüssels wird der Verbrennungsmotor zunächst noch nicht gestartet, sondern nur das System in Bereitschaft versetzt. Wird im Automatikmodus das Gaspedal betätigt, setzt sich das Fahrzeug mit Hilfe des Elektromotors in Bewegung. Das Zu- und Abschalten des Verbrennungsmotors erfolgt über die "Stopp und Start"-Funktion. Je nach Fahrsituation regelt die Power Train Management Unit (PTMU) die Betriebsart der Antriebseinheit. Der Fahrer wird auf Wunsch über einen sieben Zoll großen Multifunktions-Farbbildschirm im Format 16:9 in Echtzeit über den jeweiligen Fluss der Energieströme informiert. Angezeigt wird auch der Ladezustand der Batterien und die von den einzelnen Motoren abgerufene Leistung.
Quelle: Peugeot |