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Der
e-Ka verfügt über die Leistungscharakteristik eines Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor und hat
dank der Lithium-Ionen-Batterien der zweiten Generation einen Aktionsradius von 150 Kilometern.
Dabei verfügt er nicht nur über den Vorteil der Nullemissionen von Fahrzeugen mit Elektro- antrieb, sondern überwindet auch zahlreiche der bisher mit diesem Antriebskonzept verbundenen Nachteile. Der
e-Ka ist im Ford Forschungszentrum in Aachen
(FFA) entwickelt worden, um die Fähigkeiten der neuen "dedizierten Soft
Lithium- Ionen-Batterien" zu demonstrieren, die mit Wasser gekühlt werden.
Auf der Basis des Ford Ka, der für sein futuristisches Aussen- und Innendesign bekannt ist, wurde die Karosserie des
e-Ka um 45 Kilogramm abgespeckt, um die Leistung des Elektroantriebs verbessern zu können. |
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Das Lithium-Ionen-Batteriepaket (Gesamtgewicht 280 kg) ist rund 70% leichter als vergleichbare Bleibatterien. Der e-Ka ist deshalb in 12,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h (von 0 auf 50 km/h in 3,9 Sekunden) und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 130 km/h. Bei einer konstanten Fahrgeschwindigkeit von 80 km/h könnte der e-Ka eine Distanz von 200 Kilometern zurücklegen, bevor die Batterie wieder aufgeladen werden muss. Ein besonderer Vorteil der Lithium-Ionen-Batterie ist ihre Toleranz gegenüber hohen Ladeströmen. Der
e-Ka kann bei vollständig leerer Batterie innerhalb von sechs Stunden wieder aufgeladen werden. Im Gegensatz zu anderen Batterien ist der Lithium-Ionen-Akku unempfindlich gegenüber dem so genannten "Memory"-Effekt und behält seine volle Ladekapazität auch nach längerem Einsatz. Das bordeigene Ladegerät sorgt dafür, dass die Batterie nach kompletter Entladung bereits nach sechs Stunden an der Steckdose wieder über ihre volle Leistung verfügt. Ein bordeigenes Batteriemanagement-System (BMS) überwacht permanent jedes der 30 Module während der Fahrt und während des Aufladevorgangs. Die Zellenspannung, der Batterieladestatus und die Betriebstemperatur des Batteriemoduls werden überprüft und die ermittelten Daten über das
bord- eigene Kommunikationsnetz (CAN-Datenbus) zum zentralen Steuergerät (Vehicle System Controller - VSC) übertragen.
Speziell für den Ford e-Ka
ist ein elektronisches Steuergerät entwickelt worden (VSC = Vehicle System Controller), das für die optimale Funktion des Batterieladegeräts, der Batterie selbst und des Elektromotors sorgt. Im Ergebnis bewirkt diese Elektronik, dass der
e-Ka trotz seiner futuristischen Technik gefahren werden kann wie ein ganz "normales" Fahrzeug mit Verbrennungsmotor. Quelle: Ford |
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